FRAUKE SCHLITZ

14.5. – 2.7.2017
FRAUKE SCHLITZ

RESPONSE

Eröffnung: Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr
Begrüßung: Monika Schaber, Kunstbeirat
Einführung: Dr. Eva-Marina Froitzheim, Kuratorin Kunstmuseum Stuttgart

Finissage: Sonntag, 2. Juli, 15 Uhr
NEUE Öffnungszeiten:
Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So und feiertags 11-17 Uhr

„Meine Arbeit ist eine Befragung des Phänomens Raum. Ich beziehe mich dabei auf konkrete Architekturen und Topographien und deren Beziehung zum Körper, der die Voraussetzung jeglicher Erfahrung ist. Die Bezüge zu Architektur und Topographie deuten dabei nicht nur den physikalischen Raum, sondern funktionieren als Metaphern, die einen mentalen Raum im Sinne innerer Konstruktion und subjektiver Repräsentation ausloten. Mein Werk umfasst seit Langem zwei- und dreidimensionale Arbeiten. Beide Arbeitsweisen sprechen immer auch den Zwischenraum, den Negativraum, die Leere an.

Die geometrische Reduktion ist für mich eine Art sprachliches Gerüst, das im (Bild-) Raum Sinn stiftet. Analog zur musikalischen Komposition rhythmisieren Variationen, sich wiederholende Formen und Module den Raum.

Die aus dem Arbeitsprozess hervorgehenden Linien- und Gitterstrukturen erzeugen eine Komplexität, die nicht logisch, sondern sinnlich ist. Dabei sind die Materialqualitäten wesentlich. Sowohl in meinen Zeichnungen als auch in meinen Installationen interessieren mich taktile Eigenschaften der Linie, die eine ausgeprägte Präsenz erzeugen, aber auch ein Moment der Abwesenheit spüren lassen“. (Frauke Schlitz)

http://www.fraukeschlitz.de

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(S)ELECTION 2005 – 2015

(S)ELECTION
Neuerwerbungen aus der Sammlung 2005 -2015
17.4. – 29.5.2016

Gerda Brodbeck  Rolf Bodenseh  Eva Borsdorf
Johanna Helbling-Felix   Claude Horstmann  Jörg Mandernach
Koho Mori-Newton   Konrad Mühe   Monika Nuber
Jürgen Palmtag  Menja Stevenson  Katrin Ströbel   Sam Szembek

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Ankäufe, die der Kunstbeirat der Städtischen Galerie in den letzten zehn Jahren (2005-2015) getätigt hat.
Die präsentierte Auswahl an zeitgenössischen Werken gibt dabei einen Rückblick in das Programm der Kornhausgalerie, das sich aus regionalen und überregionalen künstlerischen Positionen aus drei Generationen zusammensetzt.

Öffnungszeiten 
Di 14–17 Uhr, Mi–Fr 10–12 Uhr/14–17 Uhr 
Sa /So/Feiertag 11–17 Uhr
Städtische Galerie im Kornhaus 
- Der Kunstbeirat -

Max-Eyth-Strasse 19 73230 Kirchheim unter Teck 
T. 07021/973032 www.staedtische-galerie- kirchheim-teck.de

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LISA BIEDLINGMAIER

7.02.- 28.03. 2016

Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 17 Uhr ____________________________________________________________

Der Kunstbeirat der Städtischen Galerie im Kornhaus zeigt ab DM 7. Februar 2016 fotografische Arbeiten und Videos Lebenden Künstlerin Lisa Biedlingmaier in Stuttgart und Zürich der. BEREITS das Wortspiel «Proposition» – «P Oposition», das als „Vorschlag“ interpretiert Werden Kann, relativiert dabei Wichtigkeit der künstlerischen (Einzel) Präsentation sterben. Die künstlerische Setzung als „Vorschlag“ Besitzt etwas Vorläufiges und Transitorisches. Die Lücke, sterben hierbei entsteht, Könnte Auch als Angebot eine den Besucher Gelesen Werden, Sich ein eigenes Bild von den visuellen Angeboten zu machen.

Lisa Biedlingmaier hinterfragt Konventionen und Erwartungen, sterben von Kuratoren, Kunstmarkt und Publikum An eine Ausstellung Gestellt Werden und konterkariert this: Das Ritual der Eröffnungsrede als Liveauftritt und Legitimations künstlerischen Schaffens Wird entauratisiert und nur noch als mediatisierter Bild-Text zugegen sein. Die Vermeintliche Einzelausstellung Wird als Gruppenausstellung inszeniert, in der Unterschiedliche künstlerische (Körper) Haltungen und Lebenskonzepte präsentiert Werden. Konstante Bestandteile einer Ausstellung Wie beispielsweise sterben Beleuchtung, Verändern ! Sich und rücken immer wieder andere Exponate und Situationen ins Licht der Aufmerksamkeit.

Link zur aktuellen Ausgabe von „in medias res“: http://kreativ.region-stuttgart.de/services/publikationen/newsletter-in-medias-res/
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Aussage

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Vernissage am 7. Februar 2016; Eröffnungsrede Prof. Georg Winter

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Sonntag, 6. März 2016, 15,30-17,00 Uhr

Musikauftritt

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LISA Biedlingmaier & MORITZ Finkbeiner

Fotos: Jana Sparrow

Kurzbiografie

* 1975 in Tscheljabinsk (Ural), in Georgien (Kaukasus) aufgewachsen 1988 Ausreise nach Deutschland, Stuttgart 1997-2003 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Kunsterziehung 2003-2005 Studium an der ZHdK Fotografie seit 2000 Mitglied der forschungsgruppe_f

Ausstellungen, Projekte, Aktionen (Auswahl)
2014 Artis 7, Tiflis, Georgien
„Echolot“, BINZ 39, Zürich
„Über Glasdecken und klebrigen Böden“, Kunstverein Wagenhallen eV
„Ich versteh` nur Bahnhof“, Künstlerhaus Stuttgart
„Rituale“, Oberwelt eV Stuttgart 2013 „ReCoCo – Das Leben unter gegenständlich Regimen“, Museum für Bat Yam, Tel Aviv „Wagenhallen ausser Haus“, Galerie der Stadt Backnang, Deutschland 2012 „Ninkas Institut für Demokratie“, Screening im Kunstmuseum Stuttgart Regionale 13, EWERK Freiburg und Fracht Kultur Bar, Basel 2011 „MONUMENT – Bewegung“ MUSE-New Yorker Center of Photography und Filmtechnik, New York „Äther“, Alpineum-Produzentengalerie, Luzern „… wir didn` t viel, aus Sorge und alles reden“, Red House , New York „ReCoCo – Leben unter Representational Regimen“, Kunsthalle Exnergasse, Wien „Tanz mit mir“, Benzeholz, Luzern „Kommentar 2010“ T-Raum Galerie, Samara, Russland

Preise und Stipendien
2011 in New York Atelierstipendium der Stadt Zürich 2010 Paris-Atelierstipendium der Stadt Zürich 2010 Arbeitsstipendium, Stiftung Kunstfonds Bonn 2010 AWARD, Fotosommer 2010, Stuttgart 2007 Stipendium der Kunststiftung Baden – Württemberg 2003 DAAD Jahresstipendium für Zürich, Schweiz

Abb. Lisa Biedlingmaier, Ego Yoga, DVD Loop, 2015

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Der Teckbote, Kultur (Kai Bauer) vom 10.02.2016
http://www.teckbote.de/nachrichten/kirchheim-und-umland_artikel,-Dialog-mit-Schaufenstern-gegenueber-_arid,90521.html

Ausschnitt des Artikels im Teckboten:

Teckbote v10.2.2016 Kopie

KOHO MORI-NEWTON

„LEICHTE SCHWERE“
KOHO MORI-NEWTON
06.12.2015 – 17.01.2016

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Vernissage
Sonntag, 06.12.2015, 17 Uhr

Begrüssung
Angelika Matt-Heidecker, Oberbürgermeisterin
Florian van het Hekke, Kurator der Ausstellung

Eröffnungsreden
Rainer Weitschies, Atelier Peter Zumthor & Partner
Dr. Hannelore Paflik-Huber, Kunstwissenschaftlerin

Performance
Lauren Newton, Vocalist

Die beiden physikalischen Gegensätze Leichte und Schwere sowie das sprachliche Paradoxon «Leichte Schwere» umschreiben die ästhetische Dimension, in der sich die Arbeiten von Koho Mori-Newton bewegen.

Im Zentrum der Ausstellung steht eine überlebensgroße Installation aus Seidenbahnen, die die Illusion von dünnen Wänden und filigranen (Sicht)Barrieren erzeugen. Das leichte schimmernde Seidengewebe wird durch die Bearbeitung mit Tusche zu schiefergrauen Trennlinien transformiert, die – ähnlich asiatischen Paravents (Byobu) – Bildträger und Raumteiler zugleich sind.

«This work, for me, is between drawing and painting.
The objects are not models for anything and stand in varying numbers in groups. In all of my work the fragility of the line is very important to me.»
(Koho Mori-Newton)

Koho Mori-Newton wurde 1951 in Japan geboren.
Er studierte Freie Kunst an der Wako Universität in Tokyo und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.

Fotos von der Eröffnung: © Janis Rozkalns, Stuttgart

 

Der Teckbote, Kultur (Kai Bauer) vom 8. 12.2015

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KONRAD MÜHE

KONNRAD MÜHE

BADENDE STEINE
25.01. – 8.03. 2015

Eröffnung: Sonntag, 25. Januar 2015, 17 Uhr

Begrüßung
Susanne Jakob M.A., Kunstbeirat

Einführung
Dr. Sven Beckstette, Kunstmuseum Stuttgart

Abb.: Aversion, Installation, Kunsthaus Bethanien, Berlin 2014

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Der in Berlin lebende Künstler und Filmemacher Konrad Mühe erzeugt mit seinen im Raum verteilten Videoskulpturen und Installationen, komplexe Ereignis- und Bedeutungsfelder.
Für seine Videoskulpturen greift Konrad Mühe häufig auf filmisches Archivmaterial zurück, auf Found Footage oder auf selbst gedrehtes Material, das immer wieder zur Selbstbefragung und Standortbestimmung herangezogen wird. Neben einfachen, einprägsamen Handlungen, die als Filmstill oder Videofilm in Erscheinung treten wie z.B. ein im Wasser treibender Körper in «Avalanche» (2013), ist ebenfalls ein freier, experimenteller Umgang mit der technischen Apparatur (Projektor, Videokamera) für Konrad Mühes Videoinstallationen charakteristisch.
In den raumbezogenen Arbeiten, werden die technischen Medien nicht mehr allein in dienender Funktion als bloßes Dokumentations- oder Wiedergabeinstrument eingesetzt, sondern auch als performatives Handlungsinstrument oder als eigenständiges ästhetisches Objekt, das in die Installationen integriert wird. In «Autoportrait» (2013) findet die Videokamera zunächst als Untersuchungsinstrument Verwendung, mit der die Körperoberfläche des Künstlers abgetastet und filmisch festgehalten wird. Diese Selbstbefragung wird im Ausstellungsraum von einem Projektor wiedergegeben, der etwa in gleicher Höhe abgehängt ist, wie die über die Schulter hängende Videokamera im projizierten Bild. So werden, nach dem Prinzip von «Schuss und Gegenschuss», die beiden Wirklichkeitsebenen miteinander konfrontiert.

«Bei den Videoskulpturen wird ein Dialog, aber auch ein Konflikt zwischen Projektion als Vorstellungsraum und den realen Objekten als der physischen Welt erfahrbar gemacht».(Zit. Konrad Mühe)

KURZBIOGRAFIE
1982 geboren in Karl-Marx-Stadt
2004 Klasse für Malerei bei Prof. Ute Pleuger an der Burg Giebichenstein Halle/ Saale
2006 Wechsel an die UdK Berlin
2007- 2011 Klasse Prof. Lothar Baumgarten, UdK Berlin
2012 Meisterschüler Prof. Hito Steyerl, UdK Berlin

PREISE / STIPENDIEN
2014-2016 Karl Schmidt-Rottluff Stipendium
2011 Förderpreis für Bildende Kunst des Bundesministerium für Bildung und Forschung
Lobende Erwähnung für «Fragen an meinen Vater» bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin
2006-2012 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Abb.1+2: a version of aversion 2014,  Holz, Metall, Beamer,
Video: 2:30 min, Loop Foto: ©Konrad Mühe
Abb.3: Autoporträt 2013, Video: DVD Loop 2:13 min.

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Teckbote/Kultur (Kai Bauer) vom 30.1.2015

Unterschiedliche Körper verhandeln den Inhalt

„Beim Malen hat die Verbindung von Hand und Kopf nicht funktioniert, das war zu nah. Daher brauche ich die Kamera, ich muss einen Schritt weiter hinten stehen“, sagt Konrad Mühe, der 2006 vom Malereistudium in Halle zur UdK nach Berlin wechselte und seitdem mit dem Medium Video arbeitet. Seine künstlerische Arbeit besteht aus Videos, die er in Installationen einbaut, und die sich in der Art, wie sie präsentiert werden, mit dem Raum verbinden.

Schon beim Betreten der Ausstellung wird der Besucher mit einer großen Holzplatte konfrontiert, die schräg im Raum aufgestellt ist und eine Art balancierende Wippe mit einer Stahltraverse bildet, auf der ein Videobeamer befestigt ist. Man steht also auch als Betrachter „weiter hinten“, denn man muss zuerst die seltsamen Konstruktionen im Raum entschlüsseln, um an das bewegte und meist farbige Bild heranzukommen. Dieses bildet jeweils den Köder, der den Betrachter wie eine flimmernde Belohnung im Aufbau eines Laborversuchs anlockt.

An der Rückwand des Raumes lehnt ein Flachbildschirm, der wie zufällig im Hochformat am Boden abgestellt wurde und im hinteren Teil der Ausstellung hängt ein Beamer an Stromkabeln von der Decke bis auf die Höhe eines Bauchnabels herab. In der abgedunkelten Mitte des Raumes lockt uns das flirrende Licht der Videoprojektion in einem massiven Block aus Glasscheiben an, ohne dass wir zunächst erkennen können, was der eigentliche Film zeigt. Vier dieser Aufbauten bilden im Ausstellungsraum des Kornhauses eine Art Parcours, den der Besucher durchlaufen kann. Vier Arbeiten erscheinen wenig, sie stellen jedoch eine echte Herausforderung an den Betrachter, der sich jedes mal in die verschiedenen Wahrnehmungsebenen hinein arbeiten muss. Denn Konrad Mühes Konzept ähnelt einem Labyrinth aus ineinander verschlungenen Bahnen, auf die wir mit unseren alltäglichen Wahrnehmungsmustern geführt werden.

Die in die Installationen eingebauten Videos zeigen einfache Objekte und Räume, die in kurzen Szenen verbunden sind. Grundprinzip der Videoclips ist der Loop, also die Endlosschleife, die alle gezeigten Handlungen wieder an ihren Ausgangspunkt zurück führt. Zu sehen sind beispielsweise die Hände eines Jongleurs, die bewegte Schatten auf einer Wand bilden, oder ein menschlicher Körper, der von oben betrachtet im Wasser treibt. In verschiedenen Versionen treibt ihn die Strömung zwischen zwei Steinen hindurch. Auf die diagonale Holzplatte der Installation „a version of aversion“ werden Hände projiziert, die von oben ins Bild kommen. Sie scheinen Schauspieler auf einer kleinen Bühne zu sein und verhalten sich pantomimisch zu einander.

Der auf Bauchnabelhöhe abgehängte Beamer im hinteren Ausstellungsteil zeigt eine Kamera, die sich im Spiegel selbst filmt. Sie hängt dabei an einer Art Marionettengestell auf dem Rücken einer Person herab, die möglicherweise der Künstler selbst ist. Der Körper als Ganzes oder Hände als Körperteile werden in den Videos zu Objekten reduziert. Sie zeigen kaum den subjektiven Ausdruck oder die innere Bewegung, die normalerweise das Genre der künstlerischen Performance, von Tanz oder Schauspiel ausmachen. Konrad Mühe setzt den menschlichen Körper dezidiert als Element der bildenden Kunst ein, wie er auch das Medium Video extrem reduziert, indem er die Handlungsabläufe immer nur als kurze Schleifen zeigt, die mechanisch zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren.

Diese konsequente Fokussierung macht den Videoclip als Element der künstlerischen Installation deutlich und unterscheidet ihn damit formal von herkömmlichen Dokumentations- oder Unterhaltungsmedien. Dieses Medium wird damit etwas grundsätzlich anderes, als beispielsweise die Aufnahme mit dem Smartphone.

Konrad Mühe schafft eine ganz eigene Welt aus Elementen, die er aus der alltäglichen Wahrnehmung in langen Prozessen herausdestilliert hat. Sie werden dabei so stark konzentriert, aber auch manipuliert, dass sie aus ihren Kontexten heraustreten. In der Ausstellung werden sie dann so eigenständig präsentiert, dass der Betrachter genötigt wird, sie wieder in die Kontexte der eigenen Erinnerung einzubauen. Beispielsweise sieht die Stahltraverse, die im Eingangsbereich den Beamer trägt und die große Holzplatte im Gleichgewicht hält, zunächst wie ein Stück industriell gefertigter Eventtechnik aus: sie besteht aus drei Stahlrohren mit diagonalen Verstrebungen, wie man sie beim Aufbau von Konzertbühnen als Träger für Lichtelemente oder Boxen benutzt. Sie ist jedoch kein Fundstück und entspricht auch keiner DIN-Norm, denn der Künstler hat sie eigenhändig zusammengeschweißt. Sie ist kein Ready-Made, aber auch keine Attrappe, denn sie hat die Funktion, den Beamer zu tragen, aber in ihrer Form erinnert sie an eine bereits bekannte Ästhetik. Ebenso ist die Aufnahme des treibenden Körpers, die im Glasblock zu sehen ist, farbig manipuliert, so dass sie wie ein älterer, möglicherweise gefundener Filmausschnitt wirkt.
In Konrad Mühes Wahrnehmungslabyrinth gibt es nicht den einen Weg zum Ziel, sondern es stehen uns zahlreiche Alternativen und neue Assoziationen offen. Oder wie der Künstler es selbst formuliert:
„Die unterschiedlichen Materialien, Oberflächen und Körper und die mit ihnen verbundenen Assoziationen verhandeln den Inhalt“.

Konrad Mühe „Badende Steine“ 25.1. – 8.3. 2015,
Städtische Galerie im Kornhaus Kirchheim unter Teck
Max-Eyth-Strasse 19
73230 Kirchheim unter Teck
http://www.staedtische-galerie-kirchheim-teck.de

Öffnungszeiten
Di 14-17 Uhr
Mi-Fr 10-12, 14-17 Uhr
Sa/So/Feiertag 11-17 Uhr
Faschingsdienstag geschlossen

© Kai Bauer 2015