FRAUKE SCHLITZ

14.5. – 2.7.2017
FRAUKE SCHLITZ

RESPONSE

Eröffnung: Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr
Begrüßung: Monika Schaber, Kunstbeirat
Einführung: Dr. Eva-Marina Froitzheim, Kuratorin Kunstmuseum Stuttgart

Finissage: Sonntag, 2. Juli, 15 Uhr
NEUE Öffnungszeiten:
Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So und feiertags 11-17 Uhr

„Meine Arbeit ist eine Befragung des Phänomens Raum. Ich beziehe mich dabei auf konkrete Architekturen und Topographien und deren Beziehung zum Körper, der die Voraussetzung jeglicher Erfahrung ist. Die Bezüge zu Architektur und Topographie deuten dabei nicht nur den physikalischen Raum, sondern funktionieren als Metaphern, die einen mentalen Raum im Sinne innerer Konstruktion und subjektiver Repräsentation ausloten. Mein Werk umfasst seit Langem zwei- und dreidimensionale Arbeiten. Beide Arbeitsweisen sprechen immer auch den Zwischenraum, den Negativraum, die Leere an.

Die geometrische Reduktion ist für mich eine Art sprachliches Gerüst, das im (Bild-) Raum Sinn stiftet. Analog zur musikalischen Komposition rhythmisieren Variationen, sich wiederholende Formen und Module den Raum.

Die aus dem Arbeitsprozess hervorgehenden Linien- und Gitterstrukturen erzeugen eine Komplexität, die nicht logisch, sondern sinnlich ist. Dabei sind die Materialqualitäten wesentlich. Sowohl in meinen Zeichnungen als auch in meinen Installationen interessieren mich taktile Eigenschaften der Linie, die eine ausgeprägte Präsenz erzeugen, aber auch ein Moment der Abwesenheit spüren lassen“. (Frauke Schlitz)

http://www.fraukeschlitz.de

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FELIX BOEKAMP

5. März – 23. April 2017

FELIX BOEKAMP

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(Version V/ IV-X)

Eröffnung: Sonntag, 5. März 2017
16:45 Uhr
Grußwort: Der Bundespräsident der Herzen
Marktplatz (vor dem Brunnen), Kirchheim/Teck
17:15 Uhr
Kommentar: Susanne Jakob M.A., Kuratorin/Kunstbeirat
Städtische Galerie im Kornhaus (EG)

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Der in Hamburg lebende Künstler Felix Boekamp überschreibt seine Ausstellung in der Städtischen Galerie im Kornhaus mit dem Begriff „Inversion“. Den Terminus kennen wir zum einen als meteorologischen Begriff, aber auch als Prinzip der Umkehrung von Gewohntem. Die meteorologische Bedeutung wird dem Besucher sowohl durch die Einladungskarte als auch durch das Großplakat über dem Eingang der Städtischen Galerie nahe gelegt: Der Künstler, in der Pose von Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ (1818), blickt vom Burgberg Teck auf die Kirchheimer Bucht, die ganz offensichtlich unter einer Dunstglocke liegt. Die zweite Bedeutung spielt mit der Umkehrung und Umdeutung von gewohnten Denkschemata und Modellen, die speziell in Architektur und Stadtplanung gelten. Als Stellvertreter der gebauten Architektur und der auf das  Mittelalter zurückgehenden Stadtanlage stehen zwei Leihgaben aus dem Städtischen Museum. Diesen komprimierten und idealisierten Stadtmodellen setzt Felix Boekamp in den Schaukästen (Arkaden) und in den Schaufenstern der Städtischen Galerie utopische Stadtpläne und kleine filigrane Stadtvisionen entgegen, die aus Drähten, Fundstücken, Insektenkörpern und Mitbringseln aus anderen Kulturkreisen zusammengefügt wurden: Ein fragiler, spielerischer Gegenentwurf zur massiven Fachwerkstruktur der Kirchheimer Innenstadt, der letztendlich auch die Bedrohtheit und Verletzlichkeit des öffentlichen Raums zum Ausdruck bringt. Diese filigranen Modellwelten stehen zeichenhaft für eine Umkehrung (détournement) all dessen, was man von einer funktionierenden, den Alltagszwecken und Bauordnungen unterworfenen Stadt gewohnt ist: Durchlässigkeit, Offenheit für Materialexperimente, Fragilität und Vergänglichkeit, Überwindung der Schwerkraft, Flexibilität und spielerischer Eigensinn. Das spielerische, nicht zweck-orientierte Moment, reklamiert auch der belgische Künstler und Stadtplaner Constant Nieuwenhuys (1920-2005) in den ausgehenden 1960er Jahren für seine visionäre Modellstadt „NEW BABYLON“:

„New Babylon ist kein Projekt der Stadtplanung, sondern eine Art des Denkens, des Imaginierens, eine Blickweise auf die Dinge und das Leben . … New Babylon ist die Welt des Homo Ludens, die Welt des spielerischen Menschen. Es ist eine Art Gesellschaftsmuster, das den Gedanken permanenter Veränderungen und Transformationen mit einbezieht“.

„FELIX BOEKAMP“ weiterlesen

RUDOLF SCHOOFS

11.Dezember 2016 bis 5.Februar 2017

RUDOLF SCHOOFS (1932-2009)

Malerei und Zeichnung

Der 2009 in Stuttgart verstorbene Maler und Zeichner Rudolf Schoofs hat mit seinem umfangreichen Werk einen maßgeblichen Einfluss auf die Kunst im deutschen Südwesten genommen. Er war Teilnehmer der Dokumenta 6 (1977) und hatte zahlreiche internationale Ausstellungen in großen Museen.
Zwanzig Jahre lehrte er als Professor für Freie Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und prägte damit eine ganze Generation junger Künstlerinnen und Künstler.

Die Städtische Galerie im Kornhaus würdigt über zwei Stockwerke sein kraftvolles und zugleich auch sensibles Werk, mit einer Auswahl an Zeichnungen und Ölgemälden, deren  Schwerpunkt in den 1990er Jahren liegt.

„Als „zeichnerische Vereinnahmung von Welt“ skizzierte Franz Joseph van der Grinten 1982 das Schaffen von Rudolf Schoofs. Der Linie vertrauend, den Dingen entlangdenkend – tatsächlich hat sich Schoofs die Welt so erschlossen. Bis hin zu jenen Blättern der vergangenen fünf Jahre, in denen Landschaftsfigurationen wie Figurenlandschaften nur mehr als Erinnerungsspuren erkennbar werden und doch gerade daraus die Intensität ihres  Eigenwerts gewinnen“.
Zit.: Nikolai Forstbauer, Nachruf 2009, in: Stuttgarter Nachrichten

Rudolf Schoofs, Abstract Composition, 1988

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Stuttgarter Zeitung (Wolfgang Berger) vom 19.12.2016

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TECKBOTE (Kai Bauer) vom 14.12.2016

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ANNETT ZINSMEISTER

Speicher / Transformation
ANNETT Zinsmeister
16.10. – 2016.11.27

Vernissage: Sonntag, 16.10.2016, 17 Uhr

BEGRÜSSUNG   Angelika Matt-Heidecker, Oberbürgermeisterin
Florian van het Hekke, Kurator der Ausstellung
EINFÜHRUNG Christian Goegger, Künstlerischer Leiter Kunstverein Esslingen

Städtische Galerie im Kornhaus, Kunstbeirat Max-Eyth-Str.19, 73230 Kirchheim unter Teck Tel. 07021-973032

Öffnungszeiten
Mo – So 0: o0 – 24:00 Uhr Außenbereich / Outdoor
Fr 14:00 Uhr – 17:00 Uhr begehbar
Sa, So 11:00 Uhr – 17:00 Uhr begehbar

Annett Zinsmeister arbeitet mit Raum. Sie erkundet und
dokumentiert Räume der Veränderung, bringt deren Geschichte(n)
zum Vorschein und transformiert unterschiedlichste Orte zu
spektakulären oder subtilen Raumszenarien, die uns zu einer
Entdeckungsreise zwischen Realität und Fiktion einladen.

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Annett Zinsmeister studierte Kunst und Architektur an der Hochschule der Künste Berlin sowie Kultur- und Medienwissenschaften. Als Künstlerin arbeitet sie an der Schnittstelle zur Architektur. Ihre Werke werden international in Ausstellungen in New York, Paris, Wien, Istanbul, Lima, usw. gezeigt und sind in zahlreichen Publikationen und in internationalen Sammlungen vertreten wie z.B. im MoMA, New York.
Annett Zinsmeister lebt und arbeitet in Berlin. 

Mehr Infos: http://www.annett-zinsmeister.de

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TINE SCHUMANN

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„Wenn ich die Teck sehe, dann bin ich daheim, daran besteht kein Zweifel. Doch in die Heimat zurückkommen, um hier eine Ausstellung zu machen, ist mit Zweifeln behaftet. Daheim ist kein neutraler Ort. Daheim ist der Ort, an dem die tiefsten Schichten in mir entstanden sind, die meine Entwicklung auch heute noch beeinflussen.
Und Heimat ist auch das Andere. Kirchheim – und die Großstadt, in der ich lebe, sind ein ungleiches Paar. Veränderungen hier wie dort. Und ich dazwischen, mittendrin.“
Tine Schumann

Tine Schumanns Arbeiten erzählen von Verunsicherung. Einer Verunsicherung als Folge von Veränderung. Aggression und das öffentliche Aufeinanderprallen von Masse und Meinung sind auf den Straßen der Großstadt alltäglich – in Kirchheim vielleicht etwas weniger. Durch die permanente Präsenz von Gewalt und Leid in den öffentlichen Medien, ist diese inzwischen wohl auch hier ein Thema.

In Tine Schumanns gegenständlichen Arbeiten finden sich konfliktreich aufgeladene Szenerien voller Unruhe. Polizisten, Demonstranten, Hunde und Wölfe stehen sich in Drohgebärden gegenüber. Es gilt die konfliktreichen Konstellationen zwischen Mensch und Mensch, zwischen Tier und Tier, zwischen Tier und Mensch auszuloten.
Natur und Raum sind nur angedeutet, durchzogen von technischen Apparaturen oder seltsamen Chiplandschaften. Der Mensch als „animal rational“ ist ein verletzliches Wesen in einem fragilen System.
In den künstlerischen Arbeiten von Tine Schumann geht es auch darum, den Betrachter gegen eine medial um sich greifende Ästhetik der Gewalt zu aktivieren. In Schumanns Bildern sucht man vergeblich nach inhaltlicher Orientierung, auch ein narrativer Strang, der eine moralische Bewertung enthalten könnte, findet sich nicht. So bietet die Ästhetik auch keinen Halt. Es heißt sich den Bildern zu stellen, alte Sehgewohnheiten zu hinterfragen und in einen Dialog zu treten.

In der Ausstellung ZWEIFEL werden Zeichnungen, Objekte, ein Raumbild und Grafiken zu sehen sein.
Abb.: Header Ausstellungssituation Städtische Galerie im Kornhaus, Kirchheim unter Teck
Fotos: © Roberto Bulgrin 6/2016

Vernissage am 12. Juni 2016 um 17 Uhr
Einführung Dr. Heiderose Langer Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil
Künstlergespräch am Donnerstag 14. Juli um 19 Uhr
Ausstellungsdauer vom 14. Juni bis 24. Juli 2016

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BIOGRAFIE
1972 in Kirchheim unter Teck geboren

2006 Diplom für Bildende Kunst,
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
2001 – 2006 Studium der Malerei bei Professor Sighard Gille an der HGB Leipzig
1999 – 2001 Fachklasse für Malerei und Grafik
bei Thomas Hellinger FHKT, Nürtingen

Preise und Stipendien
Goldrausch Künstlerinnenprojekt, Berlin
Benninghaus – Kunstpreis des Vereins Berliner Künstler

Ausstellungen (Auswahl seit 2011)
2016 7 schaben kratzen stechen – Grafik, Verein Berliner Künstler, Berlin
2015 Tine Schumann – Punktlandung, arche e.V., Hameln (E)
MIT MACHT ACHT MACH OHNE MACHT ACH MACH MIT
– eine Standpunktsuche, Tine Schumann und Christoph Damm,
Galerie des städtischen Museums Eisenhüttenstadt
2014 Nizaket Sinanovska – Tine Schumann, Galerie Berlin-Baku, Berlin
 Courage.Zentrale, 48h Neukölln, Berlin
Kunst im Weg, Hessisch- Oldendorf
käfig, im KOHI Kulturraum, Karlsruhe (E)
2013 …rudel…, Galerie Verein Berliner Künstler, Berlin (E)
 Kunstbox 2013: Grafik, Depot/ Kulturort, Dortmund
 Moment – Anna von Bassen, Tine Schumann, Kai Luther,
Galerie Verein Berliner Künstler, Berlin
 Körnelia – goldrausch 2013, Galerie im Körnerpark, Berlin
2012 Tine Schumann/ Andrea Streit, cologne Paper Art, Köln
 Trockenübung taucht ab,
temporäre Kunsthalle in den Räumen des vdek, Berlin
2011 Tine Schumann – Malerei und Grafik, Ev. Akademie Bad Boll (E)
 Doppelte Schraube, temporäre Kunsthalle in den Räumen des vdek, Berlin

2016 Dozentin an der Sommerakademie Rheinau (CH)
seit 2010 Dozentin an der Sommerakademie Schwalenberg
http://www.tine-schumann.de

Teckbote (Kai Bauer) vom 17.6.2016

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(S)ELECTION 2005 – 2015

(S)ELECTION
Neuerwerbungen aus der Sammlung 2005 -2015
17.4. – 29.5.2016

Gerda Brodbeck  Rolf Bodenseh  Eva Borsdorf
Johanna Helbling-Felix   Claude Horstmann  Jörg Mandernach
Koho Mori-Newton   Konrad Mühe   Monika Nuber
Jürgen Palmtag  Menja Stevenson  Katrin Ströbel   Sam Szembek

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Ankäufe, die der Kunstbeirat der Städtischen Galerie in den letzten zehn Jahren (2005-2015) getätigt hat.
Die präsentierte Auswahl an zeitgenössischen Werken gibt dabei einen Rückblick in das Programm der Kornhausgalerie, das sich aus regionalen und überregionalen künstlerischen Positionen aus drei Generationen zusammensetzt.

Öffnungszeiten 
Di 14–17 Uhr, Mi–Fr 10–12 Uhr/14–17 Uhr 
Sa /So/Feiertag 11–17 Uhr
Städtische Galerie im Kornhaus 
- Der Kunstbeirat -

Max-Eyth-Strasse 19 73230 Kirchheim unter Teck 
T. 07021/973032 www.staedtische-galerie- kirchheim-teck.de

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LISA BIEDLINGMAIER

7.02.- 28.03. 2016

Eröffnung: Sonntag, 7. Februar 2016, 17 Uhr ____________________________________________________________

Der Kunstbeirat der Städtischen Galerie im Kornhaus zeigt ab DM 7. Februar 2016 fotografische Arbeiten und Videos Lebenden Künstlerin Lisa Biedlingmaier in Stuttgart und Zürich der. BEREITS das Wortspiel «Proposition» – «P Oposition», das als „Vorschlag“ interpretiert Werden Kann, relativiert dabei Wichtigkeit der künstlerischen (Einzel) Präsentation sterben. Die künstlerische Setzung als „Vorschlag“ Besitzt etwas Vorläufiges und Transitorisches. Die Lücke, sterben hierbei entsteht, Könnte Auch als Angebot eine den Besucher Gelesen Werden, Sich ein eigenes Bild von den visuellen Angeboten zu machen.

Lisa Biedlingmaier hinterfragt Konventionen und Erwartungen, sterben von Kuratoren, Kunstmarkt und Publikum An eine Ausstellung Gestellt Werden und konterkariert this: Das Ritual der Eröffnungsrede als Liveauftritt und Legitimations künstlerischen Schaffens Wird entauratisiert und nur noch als mediatisierter Bild-Text zugegen sein. Die Vermeintliche Einzelausstellung Wird als Gruppenausstellung inszeniert, in der Unterschiedliche künstlerische (Körper) Haltungen und Lebenskonzepte präsentiert Werden. Konstante Bestandteile einer Ausstellung Wie beispielsweise sterben Beleuchtung, Verändern ! Sich und rücken immer wieder andere Exponate und Situationen ins Licht der Aufmerksamkeit.

Link zur aktuellen Ausgabe von „in medias res“: http://kreativ.region-stuttgart.de/services/publikationen/newsletter-in-medias-res/
————————– ——-_________                                                                   Fotos: © 2015/2016 Lisa Biedlingmaier

Aussage

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Vernissage am 7. Februar 2016; Eröffnungsrede Prof. Georg Winter

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Sonntag, 6. März 2016, 15,30-17,00 Uhr

Musikauftritt

WHITE SOUND / WHITE NOISE

LISA Biedlingmaier & MORITZ Finkbeiner

Fotos: Jana Sparrow

Kurzbiografie

* 1975 in Tscheljabinsk (Ural), in Georgien (Kaukasus) aufgewachsen 1988 Ausreise nach Deutschland, Stuttgart 1997-2003 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Kunsterziehung 2003-2005 Studium an der ZHdK Fotografie seit 2000 Mitglied der forschungsgruppe_f

Ausstellungen, Projekte, Aktionen (Auswahl)
2014 Artis 7, Tiflis, Georgien
„Echolot“, BINZ 39, Zürich
„Über Glasdecken und klebrigen Böden“, Kunstverein Wagenhallen eV
„Ich versteh` nur Bahnhof“, Künstlerhaus Stuttgart
„Rituale“, Oberwelt eV Stuttgart 2013 „ReCoCo – Das Leben unter gegenständlich Regimen“, Museum für Bat Yam, Tel Aviv „Wagenhallen ausser Haus“, Galerie der Stadt Backnang, Deutschland 2012 „Ninkas Institut für Demokratie“, Screening im Kunstmuseum Stuttgart Regionale 13, EWERK Freiburg und Fracht Kultur Bar, Basel 2011 „MONUMENT – Bewegung“ MUSE-New Yorker Center of Photography und Filmtechnik, New York „Äther“, Alpineum-Produzentengalerie, Luzern „… wir didn` t viel, aus Sorge und alles reden“, Red House , New York „ReCoCo – Leben unter Representational Regimen“, Kunsthalle Exnergasse, Wien „Tanz mit mir“, Benzeholz, Luzern „Kommentar 2010“ T-Raum Galerie, Samara, Russland

Preise und Stipendien
2011 in New York Atelierstipendium der Stadt Zürich 2010 Paris-Atelierstipendium der Stadt Zürich 2010 Arbeitsstipendium, Stiftung Kunstfonds Bonn 2010 AWARD, Fotosommer 2010, Stuttgart 2007 Stipendium der Kunststiftung Baden – Württemberg 2003 DAAD Jahresstipendium für Zürich, Schweiz

Abb. Lisa Biedlingmaier, Ego Yoga, DVD Loop, 2015

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Der Teckbote, Kultur (Kai Bauer) vom 10.02.2016
http://www.teckbote.de/nachrichten/kirchheim-und-umland_artikel,-Dialog-mit-Schaufenstern-gegenueber-_arid,90521.html

Ausschnitt des Artikels im Teckboten:

Teckbote v10.2.2016 Kopie

KOHO MORI-NEWTON

„LEICHTE SCHWERE“
KOHO MORI-NEWTON
06.12.2015 – 17.01.2016

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Vernissage
Sonntag, 06.12.2015, 17 Uhr

Begrüssung
Angelika Matt-Heidecker, Oberbürgermeisterin
Florian van het Hekke, Kurator der Ausstellung

Eröffnungsreden
Rainer Weitschies, Atelier Peter Zumthor & Partner
Dr. Hannelore Paflik-Huber, Kunstwissenschaftlerin

Performance
Lauren Newton, Vocalist

Die beiden physikalischen Gegensätze Leichte und Schwere sowie das sprachliche Paradoxon «Leichte Schwere» umschreiben die ästhetische Dimension, in der sich die Arbeiten von Koho Mori-Newton bewegen.

Im Zentrum der Ausstellung steht eine überlebensgroße Installation aus Seidenbahnen, die die Illusion von dünnen Wänden und filigranen (Sicht)Barrieren erzeugen. Das leichte schimmernde Seidengewebe wird durch die Bearbeitung mit Tusche zu schiefergrauen Trennlinien transformiert, die – ähnlich asiatischen Paravents (Byobu) – Bildträger und Raumteiler zugleich sind.

«This work, for me, is between drawing and painting.
The objects are not models for anything and stand in varying numbers in groups. In all of my work the fragility of the line is very important to me.»
(Koho Mori-Newton)

Koho Mori-Newton wurde 1951 in Japan geboren.
Er studierte Freie Kunst an der Wako Universität in Tokyo und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.

Fotos von der Eröffnung: © Janis Rozkalns, Stuttgart

 

Der Teckbote, Kultur (Kai Bauer) vom 8. 12.2015

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double-­‐crossed displays

MAX LEISS & FABIAN ANSELM ORASCH
11. 10 -­‐ 22. 11. 2015

Eröffnung    Sonntag, 11. Oktober 2015, 17 Uhr
Begrüßung   Kathrin Wörwag, Kunstbeirat
Einführung   Isabella Gerstner, Berlin

In der Ausstellung double-­‐crossed displays überkreuzen sich nicht allein die Positionen zweier Kunstschaffender, sondern solchermassen „doppelte Spiele“ finden sich auch innerhalb der präsentierten Werke. Die Arbeiten von Max Leiß und Fabian Anselm Orasch beziehen sich auf vielfältige Weise sowohl auf die unmittelbar vorhandenen räumlichen, wie auch auf weiter entfernt liegende Situationen. Aus vorgefundenen, gesammelten und modifizierten Materialien wird ein Formenvokabular verschiedenster Medien generiert, aus dem heraus die Werke entwickelt und in Bezug zueinander gesetzt werden. Gemeinsam ist beiden Positionen ein dezidiertes Interesse an architektonischen Zusammenhängen. Die installative Arbeit „staging structure #3“ von Fabian Anselm Orasch ist das Ergebnis zweier Aufenthalte in Kirchheim unter Teck, während derer er auf mehreren Erkundungsgängen durch die Stadt und Spaziergängen auf der Schwäbischen Alb Eindrücke und Situationen fotografisch festgehalten hat. Die von ihm gefundenen Realitätsfragmente sowie auch sogenannte objets trouvés aus dem Bestand des Städtischen Museums kombiniert er mit Eindrücken aus seiner Heimatstadt Berlin und setzt diese zu einer bühnenartigen Installation zusammen, die diese zum Teil weit auseinander liegenden Orte räumlich zusammenführt. Die Verbindung dieser Elemente spiegelt zum einen partiell die Sicht des Künstlers auf sein Erleben wieder und gibt zum anderen dem Betrachter die Möglichkeit, die ihm angebotene „Bühne“ gedanklich zu bespielen. Max Leiß hat für die Städtische Galerie eine Reihe von Skulpturen hergestellt, welche die spezifische Materialität der Säulen des Ausstellungsraumes als Ausgangspunkt für eine spielerische und zeichenhafte Dopplung und Formentwicklung aufgreifen. Er präsentiert diese mit einer schwarz-­‐weiß Fotografie, einer Situation aus dem Musée du Louvre in Paris und stellt damit formal eine Verbindung zu den Vitrinen des Ausstellungsraums in der Städtischen Galerie im Kornhaus her, die von ihm installativ bespielt werden. Damit rückt er auf doppelbödige Weise Formen des Zeigens und Betrachtens selbst in den Fokus. Auch vermittels der Abbildung eines unscheinbaren Objekts aus dem Stadtmuseum, welches sich im oberen Teil des Gebäudes befindet, verknüpft Max Leiß in seiner Präsentation hier und dort, heute und gestern. Formal-­‐ räumliche Überkreuzungen werden dabei um zeitliche Aspekte erweitert.

 

KURZBIOGRAFIEN

Max Leiß *1982, Bonn,
lebt in Basel (CH), Marseille (FR) und Oberammergau (D)
Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (2006 – 2012) und an der École Nationale Supérieure des Beaux-­‐Arts de Paris (2010)
Preise/Stipendien
2014 artist in residence, iaab, Cité Internationale des Arts Paris 2013 Auslandsreisestipendium Baden-­‐Württemberg, Marseille 2012 Atelierstipendium der GGG, Basel 2012 2011 Preis der Jahresausstellung, AdBK Karlsruhe 2010 Preis der Jahresausstellung, AdBK Karlsruhe
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen 2014 „CARAVAN 3“, Aargauer Kunsthaus, Aarau 2013, „Connecticut,“ V8 Plattform, Karlsruhe „Strömungsabriss“, Ausstellungsraum Klingental, Basel (with R. Lutter) 2012 „Aus dem Leben der Wildkatzen“, Enrico Fornello, Mailand
Gruppenausstellungen
2015 „glasgrün“, Mischpoke e.V., Mönchengladbach „Going Places“, Atelier Mondial, Basel „Parallelaktion“, Güterbahnhof Wolf, Basel 2014 „Flumen“, La Kunsthalle Mulhouse „Approaching Architecture“, Kunsthaus Baselland „Der große Abplatter“, Nicolas Krupp, Basel 2013 „Give Me Shelter“, curated by Annette Amberg, GGG studios Basel Swiss Art Awards, Messe Basel 2012 Regionale 13, Kunst Raum Riehen, „Von den Rändern her“, Kunsthalle Palazzo Liestal „TOP 12“ Meisterschüler, Städtische Galerie Karlsruhe

Fabian Anselm Orasch *1981, Berlin, lebt in Berlin
Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin (2003 – 2008) Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Harald Klingelhöller/Bildhauerei und Katinka Bock (2008 -­‐2014) Meisterschüler bei Prof. Harald Klingelhöller (2013)
Preise/Stipendien
2014 Auslandsreisestipendium Baden-­‐Württemberg, Warschau 2012 Künstler am Hof, Theaterhaus Jena
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen 2012 „Parade Paradies“ Theaterhaus Jena, Jena
Gruppenausstellungen
2015 „Höhenluft #10“, Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen, Ettlingen 2014 „Helloween“, The Idling Gallery, Berlin 2014 „Höhenluft #9“, Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen, Ettlingen 2014 „TOP 14“, Kunstverein Pforzheim, Pforzheim 2013 Regionale 14, FABRIKculture, Hégenheim 2012 Regionale 13, Kunstraum Riehen, Riehen 2012 „Die Taschen voll Sand“, Galerie Jocelyn Wolff , Paris

MICHELIN KOBER

Michelin Kober
Ebenda.
26. Juli – 20. September 2015

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Eröffnung: Sonntag, 26. Juli 2015, 17 Uhr
Begrüßung: Susanne Jakob M.A., Kunstbeirat
Einführung: Prof. Dr. Johannes Meinhardt

Städtische Galerie im Kornhaus
Kirchheim unter Teck  Max-Eyth-Straße 19
73230 Kirchheim unter Teck

Der Kunstbeirat der Städtischen Galerie im Kornhaus zeigt ab dem 26. Juli 2015 Arbeiten auf Papier der in Stuttgart lebenden Künstlerin Michelin Kober.
Michelin Kobers Papierarbeiten sind bildgewordene Resultate eines konzentrierten Malvorgangs. Die Bildgruppe «horizon» beispielsweise zeigt diese prozesshafte Vorgehensweise, aber auch die grundlegende Auseinandersetzung der Künstlerin mit den Gestaltungsmöglichkeiten unterschiedlicher Mal- und
Zeichenmaterialien. Durch die Reihung horizontal gezogener Pinselstriche wird die konzentriert perpetuierende und prozessuale Werkentstehung sichtbar.
Die freihändig gezogenen Pinsellinien, die sich mitunter in wellenartigen, kräuselnden oder zuckenden Bewegungen äußern, verdeutlichen die malerischen Möglichkeiten, die auch die Nicht-Bearbeitung des Bildgrundes als Variante
einschließt. Die hellen Lichtflecken, Gucklöcher oder Leerflächen erzeugen einen fast magisch vibrierenden Bildraum. Aufgrund dieser optischen Wirkung ist es
verständlich, dass Michelin Kober ihre Papierarbeiten nicht in einen Rahmen zwängen, sondern sie frei vor der Wand schweben lassen will. Auf die experimentelle Herangehensweise weist außerdem eine Serie hin, die nicht von der Hand der Künstlerin, sondern von der entschleunigten Kriechbewegung von Schnecken erzeugt wurde. Wie diese «Spurenbilder» wohl entstanden sind und
wie sie auf den großflächigen weißen Papiergründen wirken, kann man ab dem 26.7. in der Kornhausgalerie (EG) erfahren.
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KURZBIOGRAFIE
Michelin Kober lebt und arbeitet in Stuttgart.
2000 Gründung des Projektraumes Gästezimmer
1999 Gründungsmitglied des Projekts Filderbahnfreundemöhringen FFM gemeinsam mit
Daniel Mijic, Anna Lisa Cardinale (bis 2003), Konrad Sedlar (bis 2003) und Daniel Sigloch (bis 2009)
1998 – 2004 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Stuttgart bei den Professoren Werner Pokorny und Micha Ullman
1993 – 94 Studium der Produktgestaltung an der Hochschule Kassel

Preise / Stipendien (Auswahl)
2008 Cité Internationale des Arts, Paris (FFM)
2006 Kunststiftung Baden-Württemberg (FFM)
2005 Debutantenförderung der ABK Stuttgart (FFM)

Ausstellungen (Auswahl)
2015 «Wegen Umbauarbeiten geöffnet», Galerie Michael Sturm, Stuttgart (FFM/E)
2014 Art Karlsruhe „Soloshow“ Galerie Michael Sturm (FFM)
2013 „Interim-Biennale“ Altes Lager Münsingen (FFM)
„Linienscharen“ WKV Stuttgart
2012 „Wer hat Angst vor Iris D?“ Kloster Weingarten(FFM)(E)
„Auf-Brechen“ Kunst im Schaufenster, Katholikentag 2012, Mannheim
„Für den Hausgebrauch“ Stadtbibliothek Stuttgart (FFM) (E)
„drauf und dran“ Atelierhaus Wilhelmstrasse, Stuttgart (E)
2011 „L’onde della tempesta – Forza, Fortuna, Moneta“
Art Center, Samara, Russland (FFM)(E)
„Wie geht’s Stuttgart?“ Künstlerhaus, Stuttgart (FFM)